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Masurische Impressionen
Individualreise
Entdecken Sie die Masurische Seenplatte per Rad, ein unvergessliches Reiseerlebnis! - Vor der idyllischen Kulisse dichter Wälder und stiller Seen erkunden Sie in eigener Regie eine der reizvollsten Landschaften des früheren Ostpreußens und tauchen ein in deren 800-jährige Geschichte. Verkehrsarme Alleen führen durch bunte Wiesen und Felder, stille Ufer laden zum Picknick ein und einsame Buchten locken zum erfrischenden Bad. In Masuren scheint die Zeit stehen geblieben, hier kann man noch eins sein mit sich und der Natur.
Preise pro Person:
| Saison (Ankunftstag) 2010 |
Doppelzimmer |
Einzelzimmer |
| 11.09. |
296 € |
404 € |
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15.05. / 22.05. / 28.08. / 04.09.
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349 € |
457 € |
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29.05. / 05.06. / 12.06. / 19.06. / 26.06. / 03.07. / 10.07. /
17.07. / 24.07. / 31.07. / 07.08./ 14.08/ 21.08.
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424 € |
532 € |
Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
- 7 x Übernachtung in ausgesuchten Mittelklasse-Hotels/Gästehäusern mit DU/WC
- 7 x Frühstück
- Bustransfer ab/bis Warschau
- Gepäckservice vom 2. bis 7. Tag
- 24-Stunden-Service-Hotline
- Infomaterial (1 x pro Zimmer)
Teilnehmerzahl
6 Personen. Bei Nicht-Erreichen der Mindestteilnehmerzahl kann die Reise bis 21 Tage vor Reiseantritt abgesagt werden.
Hinweise
Zusatznacht in Warschau, zentrales Stadthotel (Ü/Fr)
Doppelzimmer: ab 59 Euro
Einzelzimmer: ab 93 Euro
Zuschlag Halbpension: 98 Euro
pauschale Radmiete: 48 Euro
● RIT-Anschlussfahrtkarte ist in den Leistungen nicht inbegriffen
● Miete eines » „DNV-Premium-Rades“ (7-/21-Gang, zahlbar vor Ort) 48 Euro
● EU-Staatsangehörige benötigen für diese Reise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.
● Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung
Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.
- 1. Tag
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Anreise in die Masurische Seenplatte
Sie reisen individuell an:
(a) ...per PKW nach Masuren (Stellplatz 25 Euro/Woche) oder nach Warschau (Stellplatz am Flughafen ca. 50 Euro/Woche).
(b) ...per Flug nach Warschau. Anschließend Bustransfer mit dem Masurenshuttle. Der Bus fährt über Warschau-Centralna (Bahnhof) und via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren.
(c) ...per Bahn über Berlin direkt nach Warschau-Centralna. Von dort Bustransfer mit dem „Masurenshuttle“ via Warschauer Altstadt direkt nach Masuren.
(d) ...nutzen Sie die » RIT-Anschlussfahrkarte mit der Deutschen Bahn zum Ausgangsort der Reise.
Je nach Ankunftszeit erfolgen Tourbesprechung und Radausgabe am Abend oder am nächsten Vormittag. Die Übernachtung erfolgt in oder bei Piaski.
- 2. Tag
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Piaski – Popiellno – Nikolaiken (ca. 25 km)
Per Rad zur Schleuse Guzianka und weiter nach Ruciane Nida, dem früheren Niedersee, ein beliebter Seglertreff und Urlaubsort. Anschließend über Wejsuny [Weissuhnen] mit seiner hübschen, im Ordensstil erbauten Dorfkirche und über die Halbinsel Spirdingswerder zur Biologischen Station Popiellno. Hier wird der Tarpan, eine urzeitliche Pferderasse, rückgezüchtet und im umliegenden Waldgebiet ausgewildert. Mit etwas Glück läuft Ihnen eine kleine Herde über den Weg. Mit einer altertümlichen Seilzug-Fähre setzen Sie über den Beldahnsee über – wer mag, schwimmt nebenher. Weiter geht es per Rad zum Schwanenparadies am Lucknainer See. Während der Brutzeit halten sich hier bis zu eintausend Höckerschwäne auf, sie erinnern aus der Ferne an ein Meer voller Lotosblüten. Die Übernachtung erfolgt in oder bei Nikolaiken.
- 3. Tag
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Nikolaiken – Ryn – Nikolaiken (ca. 45 km)
Im Laufe des Vormittags können Sie wahlweise eine Schiffsfahrt mit der Weißen Flotte unternehmen oder erreichen Ryn, das frühere Rhein, per Rad. Ein Besuch der Ordensburg lohnt, hier ist heute ein mondänes Hotel untergebracht. Im Innenhof kann man ein glasüberdecktes Rittergrab mit Beigaben betrachten. In Zondern dient ein 200-jähriges Bauerhaus als Museum, es vermittelt das bäuerliche Leben zu Großmutters Zeiten. Am Talter Gewässer entlang – mit herrlicher Fernsicht auf die Seenplatte – geht es zurück nach Nikolaiken, das wegen seines südlichen Flairs auch „Masurisches Venedig“ genannt wird. Hier spielt die Sage um den Stinthengst, den Sie angekettet unter einer Brücke finden.
- 4. Tag
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Nikolaiken – Ryn – Ketrzyn (ca. 55 km)
Auf dem Weg nach Ketrzyn, dem früheren Rastenburg, nutzen Sie heute wieder eine Seeseite und genießen unterwegs noch mehrmals die schöne Aussicht auf das Talter Gewässer. Vielleicht wollen Sie die Schiffstour nach Rhein auch erst an diesem Tag machen? Dann beginnt Ihre Radtour an der Anlegestelle in Rhein. In Nakomiady lohnt ein Blick auf das renovierte Schlösschen mit seinem schönen alten Garten und in der ehemaligen Schäferei Owczarnia wartet ein kleines, privates Heimatmuseum auf seine Besucher.
- 5. Tag
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Ketrzyn – Wolfsschanze (ca. 60 km)
Per Rad geht es zu Schloss Steinort, einst im Besitz der Grafen Lehndorff. Trotz des sichtbaren Verfalls vermittelt es einen interessanten Eindruck der früheren Pracht ostpreußischer Landgüter. Nach einem Stopp an der landschaftlich reizvollen See-Enge zwischen Mauer- und Dargainersee führt der Weg zur Wolfsschanze, einst Führerhauptquartier und heute Gedenkstätte des Widerstands vom 20. Juli 1944. In der mittelalterlichen Wehrkirche von Ketrzyn [Rastenburg] befindet sich ein Bild aus der Schule Lukas Cranachs.
- 6. Tag
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Ketrzyn – Heiligelinde – Mragowo (ca. 50 km)
Über Rössel mit seiner restaurierten Ordensburg gelangen Sie zur Wallfahrtskirche „Heiligelinde“, ein barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis. Sehenswert sind das geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Durch verträumte Dörfer, Wiesen und Felder radeln Sie an eiszeitlichen Rinnenseen entlang. Unterwegs hören Sie den Kranich rufen oder beobachten Störche bei der Futtersuche. Die Stadt Mragowo [Sensburg] lädt zu einem abendlichen Bummel am Seeufer ein.
- 7. Tag
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Mragowo – Kruttinnen – Piaski (ca. 55 km)
Nach dem Besuch des farbenfrohen Bauernmarktes – wo Obst und Gemüse aus Omas Garten angeboten wird – geht es durch den Masurischen Landschaftspark zur Försterei Kleinort (Museum), wo der Heimatdichter Ernst Wiechert geboren wurde. Anschließend erreichen Sie das beschauliche Dorf Kruttinnen, dort lädt das gleichnamige Urwaldflüsschen Kruttinna zu einer Stocherkahnfahrt ein. Diese gilt als Höhepunkt jeder Masuren Reise. In Kruttinnen erhält man u.a. auch masurische Handarbeiten, Souvenirs und Kunsthandwerk. Besonders reizvoll ist die Einkehr in einem Lokal mit Terrasse, wo fangfrischer Frisch serviert wird. In und um Wojnowo [Eckertsdorf] haben sich im 19. Jh. russisch-orthodoxe Philipponen, die sogenannte Altgläubigen, niedergelassen. Sie bilden bis heute eine eigenständige Minderheit und halten an ihren religiösen Traditionen fest. Tagesziel dieser Etappe ist Piaski, der Ausgangsort der Radreise.
- 8. Tag
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Abreise
Zum Reisebeginn bzw. Reiseende bietet sich eine Zusatznacht in Warschau an, einer pulsierenden Metro-pole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm. Gerne buchen wir für Sie auch eine Verlängerungswoche in Masuren, bitte fragen Sie bei Interesse an.