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kuwa-gr-001-10-09

Kreta
Schluchten, Klöster, minoische Schätze

Kulturwandern: Kreta Meer und Gebirge, tiefe Schluchten, Felsküsten und traumhafte Buchten, einsame Klöster und Kapellen, versteckte Bergdörfer und freundliche Menschen – das ist Kreta. Kreta konnte sich lange eine große Ursprünglichkeit erhalten; noch immer spiegelt sie sich in der Lebensweise, in Musik, Tanz und Literatur, in Handwerk und Kunsthandwerk. Aufgrund seiner Lage weit südlich am Lybischen Meer hat Kreta ein besonders mildes und sonniges Klima. Vor allem im Frühjahr und Herbst lädt die Insel mit ihrer üppigen Vegetation zum Wandern ein.
Wandern auf Kretas alten Wegen und Maultierpfaden bedeutet nicht nur Naturerleben, es ist immer auch Begegnung mit der Geschichte. Vor Jahrtausenden war die Insel die Brücke zwischen Europa und den frühen Hochkulturen am Nil und in Vorderasien. Im Mythos entführt Zeus in der Gestalt eines Stieres die schöne Königstochter Europa von der phönizischen Küste nach Kreta; sie gebar die ersten “Europäer”. Wir erwandern den westlichen Teil der Insel und besuchen den berühmten minoischen Palast von Knossós und das Archäologische Museum in Heráklion.
Preis pro Person
Doppelzimmer1.790,00 €
EZ-Zuschlag210,00 €
Weitere Reiseinfos
Reiseprogramm als PDF
Termine
Bei DR. KOCH im Reisepreis inbegriffene Leistungen
  • Flüge ab/bis Frankfurt
  • Flughafen-, Sicherheitsgebühren, Kerosinzuschlag
  • Transfers und sonstige Transporte
  • Alle Fahrten mit dem Bus
  • Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC
  • Vollpension (am Mittag als Picknick)
  • Reiseleitung
Teilnehmerzahl
8 – 16 Personen
Reiseleitung
Anton Pruissen, Ineke Benninga
Schwierigkeitsgrad
Wanderungen leicht bis mittelschwer, 3-6 Stunden. Höhenunterschied max. 500 m. In der Samaria-Schlucht steigen wir 1000 m, in der Imbros-Schlucht 650 m abwärts. Fußwege, Eselspfade und Feldwege durch oft steiniges Gelände. Gute Kondition und Trittsicherheit erforderlich.
Hinweise
- Eintrittsgelder nicht im Reisepreis inbegriffen.
- Wir empfehlen eine Reiserücktrittsversicherung.

Unser Rail&Fly Angebot:
In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG bieten wir Ihnen für nur
70,00 € pro Person ein Bahn-Ticket (Hin- und Rückfahrt, 2. Klasse, ICE-Zuschlag inklusive) zu Ihrem Abflughafen.

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Änderungen
Änderungen können jederzeit auftreten. Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.


Kulturwandern Kreta: Leuchtturm Rethymnon

Ausgangspunkt der ersten 4 Tagestouren dieser Wander & KulturSternreise ist eine Pension in Kíssamós-Kastélli, Kretas westlichster Stadt (4 Ü).
Unsere zweite Unterkunft: eine familiäre Pension am Ufer des Kournás-Sees nahe der kretischen Nordküste (7 Ü). Der kleine See ist der einzige natürliche Süßwassersee Kretas und liegt malerisch in den Bergen südlich von Georgioúpolis. Er wird von unterirdischen Quellen gespeist, unterirdisch ist auch der Abfluss. “Augen des Sees” werden von den Einheimischen die Stellen im dunkelblau leuchtenden See genannt, an denen das Wasser mit hohem Druck aus dem Boden schießt.
Die letzten 3 Nächte verbringen wir in einem Hotel in Arolithos, einem schön restaurierten Dorf mit alten Werkstätten bei Heráklion.

1. Tag

Anreise

Flug nach Chaniá und Transfer per Minibus nach Kíssamós, 4 Ü.

2. Tag

Von Kalivianí nach Karefilianá, Falássarna

Von Kalivianí aus leichte Wanderung im westlichsten Teil von Kreta zum Weiler Karefilianá, mit prächtigem Blick auf die Berge der Halbinsel Gramvoússa, über das Meer und die Küstenebene bei Falássarna. Anschließend besuchen wir Falássarna, im 5. und 4. Jh. v.Chr. Hafen- und Handelsstadt, mit schönem Sandstrand, antiken Siedlungsresten und Steinbrüchen am Meer.

3. Tag

Von Moúri nach Koutsomatádos, Ágia Sophía

Kurze Fahrt durch schöne Berglandschaft nach Süden. Vom Dorf Moúri aus Wanderung durch Olivenhaine, danach geht es ein Stück aufwärts durch eine Schlucht und über Feldwege wieder abwärts nach Koutsomatádos. Unterwegs Ruine einer byzantinischen Kirche. Aufstieg zu einer Grotte mit der hinein gebauten Kapelle Ágia Sophía, Kirche der Heiligen Weisheit.

4. Tag

Durch die Tsikhlianá-Schlucht nach Polirhinía

Mittelschwere Wanderung über eine Hochebene nach Sirikári. Vom Dorf aus Abstieg bis zum Grund der Tsikhlianá-Schlucht mit ihren grandiosen Felswänden. Den Bachlauf überqueren wir über eine steinerne Bogenbrücke. Auf einem kegelförmigen Hügel über dem Dorf Polirhinía Ruinen einer der ersten dorischen Niederlassungen in Kreta, einer Polis aus dem 8. Jh.v.Chr., strategisch günstig angelegt und von mächtigen Zyklopenmauern umgeben. Von hier aus herrlicher Blick auf die Nordküste.

5. Tag

Halbinsel Rodopoú, Kloster Goniá, Michaelis-Kirche

Auf unserer Wanderung erkunden wir einen Teil der Halbinsel Rodopoú. Besuch des Klosters Goniá bei Kolimvári; in der “Ökumenischen Akademie”des Klosters werden internationale Seminare veranstaltet; im Museum gibt es eine interessante Sammlung alter Ikonen. Architektonisch einzigartig auf Kreta ist die reich mit Fresken und Mosaiken ausgestattete Kirche des Erzengels Michael bei Episkopí (11. Jh.). Danach Fahrt zur Pension am Kournas-See, 7 Ü.

6. Tag

Ímbros- bzw. Samariá-Schlucht

Frühjahr: Auf alten Wegen wandern wir von Komitádes aus die enge Ímbros-Schlucht abwärts, steile Felswände an beiden Seiten, imposantes Felsentor. Besuch der Kapelle Ágios Geórgios mit Fresken aus dem 14.Jh. Herbst: Wenn noch offen, im Herbst eine schwierige Abstiegswanderung durch die zum Nationalpark erklärte berühmte Samariá-Schlucht mit einem Höhenunterschied von 1300 m, 18 km Länge und fast 300 m hohen überhängenden Felswänden. Anschließend Fahrt mit dem Schiff nach Chóra Sfakíon am Libyschen Meer.

7. Tag

Argiroúpolis, Zourídi, Konstantínos

Wir wandern durch eine abwechslungs- und farbenreiche Landschaft. Auf dem Gelände des antiken Lappa liegt das Gebirgsdorf Argiroúpolis; kleine Wasserfälle unterhalb des Ortes. Wir laufen durch römische Siedlungsreste, besuchen Zourídi, Konstantínos und weitere malerische Dörfer und besichtigen zwei Kirchen mit alten byzantinischen Fresken, außerdem ein kleines ethnologisches Museum.

8. Tag

Zur freien Verfügung

Wandern am Kournás-See; vielleicht sichten wir die hier lebende Kaspische Wasserschildkröte. Besuch von Chaniá mit seinem venezianisch-türkischen Stadtkern, dem alten Hafen und den Markthallen möglich oder Fahrt nach Georgioúpolis, wo der Almirós-Fluss mit mehreren Armen ins Meer mündet. Georgiópolis hat den längsten Sandstrand an der Nordküste Kretas.

9. Tag

Exópoli, Likotineréa, Seliá

Ab Exópoli geht es querfeldein aufwärts nach Likotineréa oberhalb der Küste, von hier aus bietet sich uns ein weiter Ausblick auf das Kretische Meer bis zur Felsenküste vor Réthymnon. Auf unserem Weg abwärts nach Seliá zeigen sich die imposanten Weißen Berge, Lefka Hóri. Anschließend besuchen wir Georgióupolis und/oder die freskengeschmückte Panagía-Kirche bei Alíkambos(14.Jh.).

10. Tag

Ágios Nikólaos, Halbinsel Akrotíri

Besuch der alten byzantinischen Kirche Ágios Nikólaos in Kyreakoselia bei Stílos mit Fresken aus dem 13. Jh. Unterwegs zur Halbinsel Akrotíri Halt bei den Ausgrabungen der antiken Stadt Áptera(5. Jh. v.Chr.) auf einem Hochplateau über der Bucht von Soúdha. Anschließend Erkunden der Halbinsel Akrotíri mit den Klöstern Agía Triáda und Gouvernéto, beide noch von Mönchen bewohnt. Stavrós an der Nordküste war einer der Drehorte für den Film “Alexis Sorbas”. Leichter Abstieg zur Bärenhöhle und zum verlassenen Kloster Katholikó, Besichtigung der Eremitenhöhle des Heiligen Johannes.

11. Tag

Míli-Schlucht, Chromonastíri, Réthymnon

Wanderung durch die immergrüne Míli-Schlucht. Wir folgen einem Bachbett; beim verlassenen Dorf Míli führt der Weg an Getreidemühlen vorbei, die früher mit Wasserkraft angetrieben wurden. Im Gebirgsdorf Chromonastíri Besichtigung eines renovierten venezianischen Palazzo, jetzt Armee-Museum, und der uralten Kirche Panagía Kera. Am Nachmittag Besuch von Réthymnon mit schöner, von der venezianischen Festung überragter Altstadt: stimmungsvolle Plätze, enge Gassen, venezianische Portale und Hausfassaden, türkische Holzbalkone und Rundbögen. Spaziergang am Promenadenstrand; Rast am Kai des kleinen Fischerhafens.

12. Tag

Kloster Arkádi, Eléftherna, Margarítes

Besuch des Klosters Arkádi, Nationaldenkmal und Symbol für den Befreiungskampf der Kreter gegen die Herrschaft der Türken. Hier endete ein Aufstand mit einer blutigen Tragödie, dem Tod der Verteidiger, Frauen und Kinder. Anschließend Wanderung in der schönen Umgebung der antiken Stadt Eléftherna mit Ausgrabungsstellen aus minoischer bis römischer Zeit. Spaziergang durch das Töpferdorf Margarítes. Fahrt zum Hotel in Arolithos in der Nähe von Heráklion, 3 Ü.

13. Tag

Fourní, Knossós, Museum Heráklion

Ein minoischer Tag heute! Ausgrabungen in Fourní bei Archánes mit minoisch-mykenischer Nekropole, anschließend Wanderung durch die im 16. Jh. v.Chr. erbaute weitläufige minoische Palastanlage von Knossós mit ihren vielstöckigen Gebäudekomplexen. Die Anlage diente den minoischen Kretern als Residenz und als kultureller und religiöser Mittelpunkt, als handwerkliche Produktionsstätte und als Warenlager. In Heráklion Besuch des berühmten Archäologischen Museums mit seiner großen Sammlung minoischer Fresken, Töpferwaren und anderer Kostbarkeiten.

14. Tag

Fódele, Museum El Greco

Auf und ab führt die Route an diesem letzten Wandertag; weite Aussicht am Beginn der Wanderung. Langsam geht es abwärts Richtung Fódele. In diesem Dorf wurde 1541 der Maler Doménikos Theodokópoulos geboren, berühmt geworden als El Greco. Im örtlichen Museum kann man Kopien seiner bekannten Bilder erwerben. In Fódele gibt es viele kleine Läden mit Kunsthandwerk. Zeit für einen letzten Einkaufsbummel.

15. Tag

Abreise

Transfer zum Flughafen Heráklion, Rückflug nach Deutschland.